Das Internet-Magazin — Ein Informations-Organ für das Reusstal! 8. Jahrgang ·

Ruf der Wildnis - Fischen in Alaska

Es ist schon sehr ver­lo­ckend, dem Ruf der Wild­nis zu fol­gen. Und dies mach­ten Urs Hu­ber aus Brem­gar­ten und Gün­ter Blech­sch­midt aus Wi­den. Vom 27. Ju­ni bis 27. Ju­li folg­te man auf ei­nem Fluss mit Boot, Ge­päck und Fi­scher­aus­rüs­tung­dem Fluss. Die Wei­ten in Alas­ka sind un­er­gründ­lich und man ge­noss das Lied der Na­tur.

Al­so, man neh­me ei­ne Por­ti­on Mut, Er­fah­rung und Abenteu­er­lust und mi­sche dies zu ei­nem Trip in die Wild­nis. Am 27. Ju­ni 2011 buch­te man den Flug nach Whi­te Hor­se in Ka­n­an­da. Da­nach ging‘s mit dem Was­ser­flug­zeug wei­ter nach Kok­du­li (Alas­ka). Ist ja klar, dass das Flug­zeug auf dem Was­ser lan­det. So und nun muss­te man den gan­zen Krem­pel (Boot, Es­sen, per­sön­li­che Sa­chen, Fi­scher­aus­rüs­tung, Zel­te….) aus­la­den und 2 Km weit tra­gen, um dann auf dem Was­ser un­ter­wegs zu sein. OK, das Flug­zeug lan­de­te ja auf ei­nem See und man woll­te ja auf ei­nem Fluss un­ter­wegs sein. Nun ja, wäh­rend der gan­zen Rei­se wur­den ca. 9 Camps auf- und ab­ge­baut. Je nach Ort blieb man zwi­schen 3 bis 5 Ta­gen.

Rotlachs, Königslachs, Hundslachs und andere Tiere

Rot­lachs, Kö­n­igs­lachs, Hunds­lachs
Urs und Gün­ter gin­gen ja nach Alas­ka, um ih­rem Hob­by zu frö­nen und die Na­tur zu ge­nies­sen. Um die­se Jah­res­zeit hat es so­vie­le Lach­se, dass man sa­gen könn­te: je­der 100. Wurf ist ein Fang. Und so ein Lachs kann gut mal 20 Kg. sein.
Mit der Na­tur im Ein­klang hiess aber auch: kein TV, kein Ra­dio, kein Na­tel, kein In­ter­net – nur Na­tur pur. Die Bä­ren­s­pu­ren zeig­ten auch auf, dass man doch nicht ganz al­lei­ne un­ter­wegs war. Und noch was! Die Bi­ber­bau­ten wa­ren ein klei­nes und auch mal ein gros­ses Hin­des­nis. Das hiess, Boot aus­räu­men, Wa­re ein­zeln wei­ter-trans­por­tie­ren und dann an der nächs­ten Stel­le  wie­der ein­pa­cken. Nun ja, al­les muss fest­ge­zurrt wer­den, da­mit bei der nächs­ten Wel­le nicht al­les hops ging. OK, das Boot ist wie­der start­klar und wei­ter geht’s. Doch es kann auch sehr ge­mein sein. Denn bei der nächs­ten Kur­ve kann das Gan­ze wie­der von vorn be­gin­nen.

Und die Tie­re
Die trift man, ja­wohl. Der Bär ist ein eher scheu­es Le­be­we­sen. Doch man soll­te doch ge­wis­se Vor­sichts­mass­nah­men tref­fen. Kein Es­sen im Zelt, zwi­schen dem Zelt und der Es­sens­box min­des­tens 30m Si­cher­heits­ab­stand, Ge­schirr im­mer im Was­ser au­s­pü­len.
Den El­chen soll­te man auch den Vor­tritt ge­wäh­ren, die Ad­ler sind so­wie­so die Kö­n­i­ge der Lüf­te, der Bi­ber stellt ei­nem sei­ne Burg in den Weg, die Wöl­fe heu­len den Mond an und die Mos­ki­tos sind übe­rall.

Und was noch von Urs und Gün­ter
Nun ja, das Brot­ba­cken ging voll in die Ho­sen. Da­für gab’s am mor­gen je­weils Spie­ge­l­ei­er mit Speck. Ins Was­ser ge­fal­len ist man auch ab und zu. Gün­ter war schon 12 mal in Alas­ka, Urs 5 mal. Und es macht Spass. 200 KM auf dem Was­ser, viel Na­tur, aber auch viel Wind. Die Ta­ge wa­ren lang, das Was­ser nur et­wa 10 Grad, die Ge­gend lässt sich mit der Tun­d­ra ver­g­lei­chen, es ist bis um Mit­ter­nacht hell, GPS und Kar­te wur­de mit­ge­ge­ben und so­mit hat die Wild­nis Urs und Gün­ter nach Hau­se ge­hen las­sen.

Ein herz­li­ches Dan­ke­sc­hön an Urs und Gün­ter für die sc­hö­nen Fo­tos und die in­ter­es­san­ten Ge­schich­ten aus der Wild­nis!

 

Fischen in  Alaska

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Wei­te­re Bil­der in der Fo­to Ga­le­rie un­ter "Fi­schen in Alas­ka"


Die­se Sei­te ent­stand in Zu­sam­men­ar­beit mit der Re­dak­ti­on von reus­s24.ch

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